Immunsystem außer Gefecht

Möglichst früh mit der Therapie beginnen!

Gibt es keine sanften Methoden, das Immunsystem zu bremsen?
Dr. Bannasch: "Durch einige Naturheilmittel und -therapien lässt sich in vielen Fällen die Einnahme von starken Medikamenten verringern." Helfen können beispielsweise Enzyme, Antioxidantien wie Selen, Vitamin C, Vitamin E, Omega- Fettsäuren, Teufelskralle, Weihrauchoder Eigenbluttherapie. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass auch Akupunktur und die Traditionelle Chinesische Medizin das Immunsystem ausbalancieren und schmerzlindernd sind. "Wie bei allen naturheilkundlichen Therapien, die den Körper »umstimmen« sollen, kann es aber ein paar Wochen dauern, bis eine Besserung spürbar ist", sagt Immunologe Dr. Bannasch.

Bringt Homöopathie Linderung?
Die Behandlung mit Globuli wird von Anhängern der reinen Schulmedizin als unwissenschaftlich, esoterisch und wirkungslos abgetan. Dr. Markus Wiesenauer, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Weinstadt, arbeitet seit über zwanzig Jahren mit den hochpotenzierten Mitteln. Er hat viele Patienten mit Autoimmunerkrankungen, die durch ihr Homöopathikum deutlich weniger andere Medikamente brauchen – in seltenen Fällen sogar gar keine mehr. Wie ist das zu erklären?
Dr. Wiesenauer: "Die Homöopathie reguliert das Immunsystem und unterstützt die Selbstheilungsmechanismen des Körpers." Eine ausführliche Anamnese zeigt, welche Mittel das richtige ist. Es wird nach der individuellen Konstitution des Patienten und der Art der Erkrankung ausgesucht. "Wirkt die Arznei, fühlt sich der Patient nicht nur besser, es lässt sich auch im Blut nachweisen, dass die Entzündungswerte zurückgehen." Der Homöopathie-Experte rät außerdem zur homöopathischen Entgiftungskur, um die Regulationsfähigkeit des Körpers zu stärken.

Gelassenheit hilft, gesund zu bleiben!
Der Forschungszweig der Psychoneuroimmunologie hat nachgewiesen, dass es eine Verbindung von Psyche, Nerven, Hormonen und Immunsystem gibt. "Deshalb kann man davon ausgehen, dass eher Menschen zu Autoimmunerkrankungen neigen, deren »bremsende« Mechanismen überlastet sind – die Dauergestressten, die Perfektionisten, diejenigen, die immer für alle da sein wollen", sagt Dr. Bannasch. Sie sollten noch mehr als alle anderen auf eine gute Work-Life-Balance und ausreichend Ruhephasen achten. Dazu gehört: Infekte auszukurieren, statt sich wieder krank ins Büro zu schleppen. Oder sich beim Freizeitsport nicht Hochstleistung abzuverlangen, sondern zu entspannen. Dr. Bannasch rät zu Yoga, Meditation oder ruhigen Sportarten wie Walking, Bogenschießen und Golf. Und es mag fast zu einfach klingen, um wahr zu sein, ist aber wissenschaftlich erforscht: "Auch Lachen, Beten und bewusstes Atmen sind wirkungsvolle Immunstabilisatoren."

Negative Glaubenssätze umformulieren.
Auch unser Denken beeinflusst Nervensystem, Hormone und damit das Immunsystem. Dr. Bannasch empfiehlt, es mit positiven Signalen zu füttern. Dazu gehört, entmutigende Gedanken bewusst durch aufbauende zu ersetzen: Aus "Das schaffe ich nie" wird zum Beispiel "Mit Ruhe gelingt mir das".

Was, wenn Gefühle niederdrücken?
Trauer, Angst, Jobverlust, Scheidung ... Es gibt vieles, was die Psyche aus der Bahn werfen und den Ausbruch einer Autoimmunerkrankung begünstigen kann. "Nicht immer ist das allein zu bewältigen, dann ist professionelle Beratung sinnvoll, beispielsweise vom Verhaltens- oder Familientherapeuten", rät der Experte.

Beeinflusst die Ernährung das Immunsystem?
Tatsächlich stresst es die Abwehr, wenn Nahrungsmittel nicht vertragen werden. Das betrifft auch solche, die man eigentlich für besonders gesund hält, wie Soja oder Milch. Bei Zöliakie ist das im Getreide enthaltene Klebereiweiß Gluten sogar Krankheitsauslöser. Anzeichen für eine Unverträglichkeit sind unter anderem Blähungen, Durchfall, Kopf-, Gelenkschmerzen, Schwellungen, Schnupfen und Dauermüdigkeit. "Eine Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Nahrungsmittel oder ein Allergietest über die Haut gibt Aufschluss, was in Zukunft gemieden werden muss", sagt Dr. Bannasch. Außerdem sollte man auf eine ausgewogene Ernährung setzen. Denn nur wenn sie alle Nährstoffe bekommen, können unsere "Abwehrspieler" richtig funktionieren.

Zum Weiterlesen:

"Entschlacken mit Homöopathie", Dr. Markus Wiesenauer und Sabine Knapp, GU, 12,99 Euro; Hier geht es zum Shop!
"Die Körper-Geist-Seele Formel", Dr. Lutz Bannasch und Beate Junginger, GU, 19,99 Euro; Hier geht es zum Shop

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